Über mich

Hallo,

 

ich bin Tatjana, Katzenpsychologin (ATN), und ich möchte Dir ein wenig von mir erzählen.

 

Bei einem Orientierungscoaching vor vielen Jahren ging ich auf folgende kleine Fantasiereise, um meine Vision zu finden:

 

Stell' Dir vor, Du schwebst im All. Ganz weit unter Dir siehst Du die Erde, unseren blauen Planeten. Du schwebst näher heran, siehst die Wolken, die Ozeane, die Landmassen. Noch näher: die Flüsse, die Seen, die Berge, die Wälder, die Wüsten. Was würdest Du tun, wenn die Möglichkeiten unbegrenzt wären, um diesen Planeten noch schöner zu machen?

 

Ich musste recht lange überlegen, weil ich unsere Erde wunderschön finde, so wie sie ist. Ich liebe die Natur mit all ihren Geschöpfen. Als ich so an all die Tiere dachte und an all die Menschen, die hier miteinander leben, war es plötzlich klar:

 

Meine Vision ist es, dass die Geschöpfe auf diesem Planeten einander besser verstehen.

 

Ich weiß nicht, ob es möglich wäre, zum Beispiel Löwen zu helfen, Zebras besser zu verstehen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt nötig wäre. Vielleicht gibt es ja zwischen Arten, die zusammenleben, eine Art von allumfassenden Verständnis, das für uns schwer greifbar ist. Oder das der Menschheit im Laufe der Entwicklung verloren gegangen ist.

 

Beruflich war ich lange total falsch

 

Schon als Kind war es mein innigster Wunsch, alles über Tiere in Erfahrung zu bringen. Ich wollte schon sehr früh verstehen, wie Tiere "ticken", wie sie leben und was sie brauchen, wenn wir sie zu uns holen. Mit Marienkäfern im Marmeladenglas fing es an - die Marienkäferschaft möge mir verzeihen, dass ich damals nicht wusste, dass sie sich von Blattläusen ernährt! Viele Raupen, Goldfische, Wellensittiche und Kaninchen später kam ich als junge Erwachsene dann endlich zu meiner ersten Katze namens Schmusi.

 

Als Kind war mir immer klar, dass ich entweder Tierarzt oder Forscher werden möchte.

 

Aus familiären Gründen klappte das nicht, und ich landete nach mehreren Umwegen in einem Bürojob als Rechtsanwaltssekretärin, wurde Mutter und hielt weiterhin verschiedene Haustiere neben Schmusi und deren Nachfolgern. Dass ich doch eigentlich etwas mit Tieren hatte machen wollen, war völlig in Vergessenheit geraten. Alles war auch soweit gut, bis mein damaliger Mann an Asthma erkrankte und wir wegen seiner Allergie keine Katzen mehr haben konnten.

 

Endlich die richtige Richtung

 

Eines Tages las ich in einem Haustiermagazin einen Artikel über Tierpsychologen und sah das als Geschenk des Himmels. Eine Nebentätigkeit als Katzenpsychologin würde mir die Möglichkeit geben, Katzen wieder nahe zu sein und mit den Beratungen ein wenig Taschengeld verdienen zu können. Gesagt, getan: Ich absolvierte das Fernstudium Tierpsychologie mit der Fachrichtung Katze bei der Akademie für Tiernaturheilkunde, kurz ATN, bestand im Jahr 2008 die Abschlussprüfung und fing an, hier und da Katzeneltern bei Problemen zu beraten. Zur gleichen Zeit trennten mein Mann und ich uns, und ich konnte endlich wieder Katzen haben. Die Beratungen machten mir aber so viel Freude, dass ich sie weiterhin nebenbei anbot.

 

Im Laufe der Zeit fiel es mir aber immer schwerer, mich morgens zur Arbeit zu bewegen. Ich fand meinen Job schon länger nicht so spannend, aber ich dachte, das wäre normal - schließlich geht doch niemand gerne zur Arbeit, richtig? Mittlerweile war es aber nicht nur das: Ich saß im Büro und hatte das Gefühl, keine Zeit für den Job zu haben, weil er mir zu wenig Zeit für Beratungen ließ. Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem es eine Entscheidung geben musste: Entweder verdiene ich jetzt mein Geld ausschließlich mit Felis felix, oder ich schmeiße hin, mache weiterhin meinen Bürojob und genieße ansonsten meine Freizeit. Hinschmeißen kam selbstverständlich nicht in Frage, und so suchte ich mir einen Coach, der mir helfen sollte, Nägel mit Köpfen zu machen.

 

Keine Kompromisse mehr!

 

Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt, und heute bin ich in der glücklichen Lage, meine Zeit frei einteilen und mich voll auf "meine" Katzeneltern und ihre Katzen konzentrieren zu können. Die Freude, die ich von Anfang an verspürt habe, wenn ich Menschen dabei helfen konnte, mit ihren Katzen (wieder) glücklich zu werden, hat sich im Laufe der Jahre noch verstärkt.

 

Viele Menschen sind anfangs skeptisch, ob ich ihnen wirklich helfen kann. Und nach dem ersten Beratungsgespräch sind sie dann total überrascht und absolut happy, dass es doch so Vieles gibt, was sie noch tun können. Sie verstehen ihre Katzen viel besser - und ich bin meiner Vision wieder ein Stückchen näher gekommen.

 

Mein brennendes Interesse gilt immer noch den Tieren, allerdings ist es jetzt beruflicher Natur. Ich lese sehr viel über Tierverhalten und bilde mich in Seminaren regelmäßig auf den Gebieten Katzenverhalten, Katzengesundheit und Persönlichkeitsentwicklung fort. Und ich schaue für mein Leben gern Tierdokus.

 

Was ich sonst noch so treibe

 

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten auf dem Sofa, vorzugsweise kuschelnd mit meinem Mann und unseren Britisch Kurzhaar Katzen Plumbum und Dorle. Ich gebe zu, dass ich ein Serienjunkie bin. Meine Lebensweise könnte gesünder sein; ich liebe Dosenravioli, Marzipan und Schokolade. Neben Katzen sind Goldfische meine Leidenschaft - und Autos. Ich spreche mit meinem Auto, ein kleiner Suzuki Jimny, der Buddy heißt, und fahre mit ihm so oft es geht ins Gelände. Und ich träume davon, eines Tages einen amerikanischen Oldtimer aus den 40er oder 50er Jahren zu besitzen und damit über Land zu cruisen. Wann immer ich mich aufraffen kann, genieße ich aber auch einen Spaziergang im Wald oder am Meer, allein oder mit meiner erwachsenen Tochter.