Tatjanas Qualifikation

"Tierpsychologe" und "Katzenverhaltensberater" sind derzeit noch keine geschützten Berufsbezeichnungen, keine anerkannten Ausbildungsberufe oder akademischen Titel. Jeder kann sich demnach so nennen.

 

Ich finde es allerdings schon wichtig, eine gewisse Kompetenz mitzubringen, die über die eigene langjährige Erfahrung mit Katzen hinausgeht, wenn ich andere Katzeneltern beraten möchte.

 

Als mir klar wurde, dass ich Tierpsychologin werden möchte, habe ich gründlich recherchiert und mich für das Fernstudium in Tierpsychologie an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN), Schweiz, entschieden und im Jahr 2008 die Prüfung erfolgreich abgelegt, damals noch mit dem Nachnamen Hahn. Der bekannte Hundepsychologe Martin Rütter hat übrigens ebenfalls dort studiert.

 

Ständige Fortbildung ist über eine solide Grundausbildung hinaus unerlässlich, da sich immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben und sich gerade in letzter Zeit die Wissenschaft sehr intensiv mit der Gefühlswelt von Tieren befasst, was mich ganz besonders freut, weil ich mich für einen sehr empathischen Menschen halte.

 

Davon abgesehen ist es aber gut, auch scheinbar bekannte Themen immer mal wieder aufzuarbeiten. Kein Mensch kann sich alles, was er je gehört oder gelesen hat, merken. Wiederholungen sind deshalb sehr hilfreich, um das eigene Wissen lebendig zu halten.