Freilebende Katzen sind viele Stunden am Tag mit dem Belauern und Fangen von Beutetieren beschäftigt. Das Jagdverhalten ausleben zu können, ist für unsere Katzen eines der Grundbe­dürfnisse. Ganz besonders Wohnungskatzen müssen des­halb täglich dazu Ge­le­gen­heit bekommen, und zwar in Form von Spieleinheiten und dem selbst­ständigen Erarbeiten von Futter. Spiele täglich mehrmals mit Deiner Katze! Ideal ist eine Dauer von 10 bis 15 Minuten pro Spieleinheit. Wenn es nur fünf Minuten sind, ...

Ich wage zu behaupten, dass die meisten Katzen, die in einem Haus oder in einer Wohnung zusammenleben, eine Beziehung haben, die auf gegenseitiger Toleranz basiert. Natürlich mag mein Bild dadurch beeinflusst sein, dass ich als Katzenpsychologin immer dann gerufen werde, wenn es in der Katzenbeziehung kriselt. Auch Probleme wie Unsauberkeit oder übermäßiges Vokalisieren (Dauermiauen) können durchaus in einer weniger guten Katzenbeziehung begründet liegen. Wenn auch Du mehr als eine Katze...

Wenn Katzen sich streiten, blutet Katzeneltern das Herz... Ich weiß aus eigener, leidvoller Erfahrung, wie schlimm es ist, wenn die eigenen Katzen sich anfauchen oder anknurren, gruselige Katzengesänge anstimmen oder sich gar prügeln, dass das Fell nur so fliegt. Manchmal kommt es vor, dass Katzen, die sich eigentlich immer gut verstanden haben, sich plötzlich nicht mehr leiden können. Ursache hierfür ist meist ein Tierarztbesuch oder eine große Anspannung, die sich urplötzlich in Form einer...

Katzen sind territoriale Tiere. Das heißt, sie besetzen ein Revier und verteidigen dieses auch. Wenn Katzen zu mehreren zusammenleben und sich gut verstehen, ist es für sie meist kein Problem, sich ein Revier zu teilen. Schwierig wird es, wenn Katzen zusammenleben (müssen), die sich nicht so gut verstehen und womöglich meinen, ihr Revier gegen die Mitkatze(n) verteidigen zu müssen. Um die Situation zu entspannen, ist es überaus wichtig, dass die Ressourcenlage im gemeinsamen Revier optimal ist

Seit 07.11.2016 lebt ein ganz wunderbarer Kater bei mir. Sein Name ist Nolan, er hat nur seine beiden Vorderbeinchen. Gefunden wurde Nolan in den Straßen von Moskau mit blank herausstehenden Knochen an den Hinterpfoten. Ein Teil war schon abgefallen. Er musste sich schon länger herumgeschleppt haben, zumal kein Fell, keine Haut, eigentlich auch nicht mehr wirklich Fleisch vorhanden war. Eine liebe Freundin und Tierschützerin in Moskau nahm sich seiner an. Durch einen Tierschutzverein in Wien...

Im Sommer des Jahres 2008 habe ich die Prüfung zur Tierpsychologin, Fachrichtung Katze, bei der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) bestanden. So unglaublich viel ist seitdem passiert! Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich anfangs selbst lachen musste, wenn ich jemandem davon erzählt habe, dass ich jetzt Katzenpsychologin bin. Viele haben das tatsächlich für einen Scherz gehalten – was übrigens auch heute noch passiert. Auch Katzeneltern, die Freunden oder Verwandten erzählen, dass ich...

Was ist eigentlich eine Rex-Katze? Die Bezeichnung „Rex“ kommt ursprünglich aus der Kaninchen-Zucht und deutet auf ein gewelltes Fell hin. Tatsächlich haben auch Rex-Katzen ein gewelltes Fell. Auf dem Bild oben siehst Du zwei süße Devon Rexe. Wie man bei der weißen Katze sieht, ist das Fell bei jungen Devon Rex Katzen oft schütter oder weist sogar Kahlstellen auf, aber mit der Zeit wächst das Fell und entwickelt die typischen kurzen Wellen. Katzen mit ungewöhnlichem Fell entstanden immer...

„ Jede Katze spielt – wenn nicht, ist sie nicht gesund“ Diesen Satz habe ich das erste Mal gelesen, als ich meinen alten Kater Speedy übernahm. Er spielte nicht – und das hatte auch seine Gründe: Er hatte vierzehn Jahre bei einer älteren Dame gelebt, diese kam plötzlich ins Krankenhaus und er wurde vier Wochen in der Wohnung versorgt, bis er dann in eine Katzenpension kam. Sein Frauchen verstarb. Er verstand die Welt nicht mehr, und als ich ihn dann adoptierte, war er still, zurückgezogen, ...

Kürzlich habe ich mit einer Katzenmama über das Problem gesprochen, dass ihre Katze immer die Flucht ergreift, wenn es klingelt, und erst wieder herauskommt, wenn der Besuch weg ist. Kennst Du das auch? Tatsächlich sind viele Katzen richtige „Schisser“, wenn es klingelt. Manche gehen in Deckung und werden nicht mehr gesehen, manche warten eine oder gar mehrere Stunden, bis sich sich wieder heraustrauen, nachdem der Besuch gegangen ist. Andere verstecken sich erst einmal, gucken dann aber, wer..

Als Tierheilpraktikerin und auch als Besitzerin einer 19jährigen Katze komme ich häufig in Kontakt mit dem Thema „Schmerz“; aber auch in meiner Tätigkeit als Katzenpsychologin bin ich schon so mancher Fellnase begegnet, die deshalb auffiel, weil sie plötzlich aggressiv oder ängstlich wurde, immer schlief oder nie spielen wollte, in Wirklichkeit aber ein massives Schmerzproblem hatte. Viel zu schnell schieben Katzenhalter solche Verhaltensweisen entweder auf das Alter oder auf die ...

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